Museen
Philosophicum
Veranstaltungskalender
sport.park.lech
Lech-Zürs-Tourismus
Vereine
Pfarre Lech„Nur im Bewusstsein um Vergangenes kann Neues gelingen.“ In diesem Sinne versuchen die Lecherinnen und Lecher Ihr (kultur)historisches Erbe zu bewahren. Das Museum Huber-Hus gewährt neben Sonderausstellungen zu Regionalgeschichtlichen Themen Einblicke in die bäuerliche Wohn- und Arbeitskultur vergangener Zeiten. Das Walsermuseum Lech-Tannberg hingegen beherbergt eine reichhaltige Sammlung an Objekten zur Geschichte des Tannbergs. Zu den ältesten Häusern am Tannberg zählt das Wang-Hus, das seit seiner Restaurierung 1998 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Ein Blick durch die Fenster dieses historischen Baudenkmals zeigt Wohn- und Lebensstil vergangener Zeiten auf.
Die Lecher Museen freuen sich über Ihren Besuch!

Eine Ausstellung der „unARTigen Bäuerinnen und Lecherinnen“ im Museum Huber-Hus Lech am Arlberg
Schon im Jahr 1857 findet sich in der Aufnahme des Franziszeischen Katasters ein kleiner Garten beim Haus Nr. 26, dem heutigen Museum Huber-Hus. Anzunehmen ist, dass in diesem Garten jedoch schon seit weit mehr als 150 Jahren Gemüse und Kräuter für den Eigenbedarf angepflanzt wurden...

Das „Huber-Hus“, das 1590 erbaut wurde, lädt Besucherinnen und Besucher ein, bäuerliches Wohnen und Arbeiten zu entdecken. Stube, Nebenkammer, Küche und Werkstatt der Familie Huber versetzen in vergangene Zeiten. Den historisch ältesten Kern des Hauses bildet die Küche aus dem 16. Jahrhundert. Sehenswert ist auch die Küferwerkstätte des Hauses mit Exponaten, die teilweise aus dem 19. Jahrhundert stammen...

Die Gründung des heutigen Walsermuseums Lech-Tannberg geht auf das Jahr 1984 zurück. Träger und Initiator des Museums ist der Heimatpflege- und Museumsverein Lech-Tannberg, der seither eine reichhaltige Sammlung an Objekten zur Geschichte des Tannbergs zusammengetragen hat. Die Schausammlung vereint alltägliches und kurioses, präsentiert bekanntes und bereits vergessenes...

Das „Wang-Hus“ ist es in seiner Ursprünglichkeit weitestgehend erhalten und zählt zu den ältesten Häusern am Tannberg. Es geht in seinem Kern als zweizelliges Einraumhaus bis ins späte 15. bzw. frühe 16. Jahrhundert zurück. Seinen Namen erhielt das bergbäuerliche Anwesen durch seine Lage an einer kleinen Ebene an einem Sonnenhang. Der Ausbau des Anwesens steht wahrscheinlich im Zusammenhang mit dem Bevölkerungswachstum am Tannberg, das nach dem 30jährigen Krieg einsetzte.